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Geschichtsspaziergang über die älteste Waldnutzung am Kaltenbronn.

Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war es alles andere als still in den Wäldern des Nordschwarzwaldes: Tausende von Rindern muhten, Schweine quietschten. Dazu kamen das Gebimmel von Kuhglocken, das Knallen der Peitschen und das laute Tröten von Hirtenhörnern. Die Waldweide ist wohl die älteste Waldnutzung des Nordschwarzwaldes. Bereits vor 4000 Jahren, zur Bronzezeit, war der Schwarzwald durch die Waldweide stark aufgelichtet. Und noch heute weisen Waldnamen wie „Stierkopf“ oder „Ochsenwegle“ darauf hin, dass vor allem auf den Höhen zwischen Alb, Enz und Murg eine regelrechte Alpwirtschaft betrieben wurde. Kein Wunder also, dass die Waldweide den Nordschwarzwald und seine Pflanzen- und Tierwelt bis heute prägt.

Auf einem Erlebnisspaziergang der besonderen Art spüren wir dieser Wirtschaftsform nach. Mit Geräuschbildern der Waldweidezeit. Mit Waldbildern auf alten Ansichten. Mit vielen Geschichten. Mit Diskussionen, was die Waldweide heute für unsere Artenvielfalt tun kann. Und mit Live-Vorführungen, die den Spaziergang auch für Kinder zu einem spannenden und lehrreichen Erlebnis machen.

Mitbringen: Geländekleidung inkl. Regen-/Sonnenschutz, festes, wasserdichtes und knöchelhohes Schuhwerk, Getränk, Snacks für unterwegs bzw. Vesper

Treffpunkt: Parkplatz Schwarzmiss, Kaltenbronn

Wie lange: 3 Stunden, etwa 3 km

Für wen: für die ganze Familie

Leitung: Dr. Andreas Megerle, Dipl.-Geogr., Erlebnis Südwest, Landschaftsvermittler

Gebühr: 5,- €/Person, Kinder bis 10 Jahren frei, mit Anmeldung

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