Hunde bei der Jagd

Unser Adventskalender mit Text und Foto aus der Sonderausstellung „Wild & Jagd – Grenzgänge zwischen Natur und Kultur“, eine Leihgabe der Stiftung Waldhaus Freiburg.

Stöberhunde werden vor allem bei Bewegungsjagden wie Treib- und Drückjagden eingesetzt. Sie bringen das Wild dazu, seine regelmäßig genutzten Aufenthaltsorte und Deckungen zu verlassen. Stöberhunde arbeiten weiträumig im Gelände ohne Sichtkontakt zu ihrem Hundeführer.

Erd- und Bauhunde folgen Fuchs, Dachs, Marderhund und Waschbär in den unterirdischen Bau. Hierfür sind Hunderassen geeignet die einen geringen Brustumfang haben. Die Praxis der Baujagd gilt mittlerweile aus Tierschutzgründen als umstritten bzw. ist auch regional verboten.

Schweißhunde (Schweiß = Blut) sind darauf spezialisiert, verletztes Schalenwild im Rahmen von Nachsuche zu suchen und zu stellen. Eine Wundfährte entsteht auch ohne blutende Verletzungen des Wildes.

Apportierhunde nehmen das erlegte Wild und bringen es zum Hundeführer zurück.

Bracken, ihr Name leitet sich vermutlich vom germ. „braka“ (bellender Hund) ab. Aus dieser ältesten Jagdhundegruppe sind fast alle anderen hängeohrigen Jagdhunderassen hervorgegangen. Sobald Bracken eine frische Fährte aufgenommen haben folgen sie dieser anhaltend und laut bellend. […]