Wer jagt? Text und Foto aus der Sonderausstellung „Wild & Jagd – Grenzgänge zwischen Natur und Kultur“, eine Leihgabe der Stiftung Waldhaus Freiburg.

Die Jagdgeschichte ist durchzogen von Macht- und Interessenskonflikten. Je nach gesellschaftlichen Verhältnissen und Verfassungen wird die Jagd unterschiedlich gerechtfertigt. Im Zentrum der Aushandlungen steht die Frage, wie sich Menschen zur Natur ins Verhältnis setzen und wo sie Grenzen ziehen. Wird Natur als etwas Bedrohtes wahrgenommen, das es zu schützen gilt? Oder ist sie etwas zu Regulierendes, das „gemanagt“ werden muss? Welche Grenzen ziehen Jägerinnen und Jäger für sich selbst, wenn sie von „weidgerechtem“ Jagen sprechen?